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Phase 2 · Go-to-Market und Execution

Ihr Vertrieb arbeitet. Arbeitet er am Richtigen?

Die meisten Vertriebsorganisationen haben kein Fleißproblem, sondern ein Fokusproblem: zu viele Gespräche mit den falschen Adressen, zu lange Zyklen, zu wenig Abschlüsse dort, wo der Deckungsbeitrag liegt.

Wo Sie hier gelandet sind. Der Einstieg bei 3connected ist die Standortbestimmung: ein belegter Befund, wo Ihr Unternehmen wirklich steht. Diese Seite beschreibt eine der drei Phasen, die sich daraus ergeben können.

Sie ist bewusst ausführlich: Wer bis hierher liest, will wissen, wie gearbeitet wird, nicht, ob es sich lohnt weiterzulesen.

Wer arbeitet. Ich führe die Mandate selbst. Wo Kapazität oder Spezialwissen gebraucht wird, hole ich erfahrene Kollegen dazu. Sie erfahren vorher, wer das ist und warum. Wenn auf dieser Seite „wir“ steht, ist genau das gemeint.

Vier Sätze, die immer wieder fallen

Wenn Sie sich in einem davon wiederfinden, lohnt das Gespräch.

„Wir haben genug Leads, aber hinten kommt nichts raus.“

Dann ist selten die Menge das Problem, sondern die Qualifizierung. Ein Vertrieb, der jedem Lead gleich viel Zeit gibt, verliert genau die Deals, die zählen.

„Unser Produkt ist besser. Trotzdem gewinnt der Wettbewerb.“

Technisch überlegen zu sein ist kein Verkaufsargument, solange der Käufer nicht rechnen kann, was ihm der Unterschied bringt. Das ist keine Produktfrage, das ist eine Argumentationsfrage.

„Der Markteintritt läuft, aber an die entscheidenden Accounts kommen wir nicht ran.“

Zugang ist eine Frage von Vorbereitung, Timing und der richtigen Person am Telefon, nicht von noch mehr Messeauftritten.

„Wir bräuchten einen Vertriebsleiter. Nur nicht in Vollzeit und nicht zu diesem Preis.“

Dafür gibt es die beiden Formate weiter unten auf dieser Seite: Führung auf Zeit mit Verantwortung für die Zahl, oder Unterstützung ohne Führungsmandat.

Wovon ich ausgehe

These 1

Wachstum ist immer Verdrängung.

Die Frage, an der sich fast jede Vertriebsplanung schleift, lautet: Von welchem Wettbewerber soll der Umsatz kommen, wenn wir wachsen? Wer darauf keine Antwort mit einem Firmennamen hat, hat keinen Plan, sondern eine Hoffnung.

These 2

Eine Strategie ohne Accountnamen ist eine Absichtserklärung.

Marktsegmente kaufen nichts. Es kaufen Menschen in benannten Unternehmen mit einem Budget und einem Datum. Vertriebsarbeit beginnt dort, wo aus einem Segmentnamen eine Liste mit vierzig Namen wird.

These 3

Fokus heißt streichen.

Jede Zielkundenliste, die nicht wehtut, ist zu lang. Der teuerste Vertriebsaufwand ist der, der in Accounts fließt, die man ohnehin nie gewonnen hätte.

Drei Stufen, drei Ergebnisse

Wir arbeiten nicht in Leistungspaketen, sondern entlang des Wegs, den ein Umsatz tatsächlich nimmt. Sie steigen dort ein, wo es bei Ihnen klemmt, und hören dort auf, wo Ihre Organisation allein weiterläuft.

1

Zielbild und Fokus

Ergebnis: Sie wissen, wen Sie angehen, warum der kaufen sollte, was das kostet und in welcher Reihenfolge, nachvollziehbar für Vertrieb, Geschäftsführung und Beirat.
Was dazu gehörtWeniger anzeigen

Segmentierung, Positionierung gegen den konkreten Wettbewerb, Angebots- und Preislogik, Zielkundenliste mit Namen statt Branchen, Priorisierung nach Gewinnwahrscheinlichkeit und Deckungsbeitrag. Dazu die Übersetzung des Business Plans in eine Vertriebsplanung, die man auch im Quartal noch lesen kann.

2

Marktzugang und Abschluss

Ergebnis: Gewonnene Referenzabschlüsse in den priorisierten Segmenten, und ein Team, das gesehen hat, wie sie zustande gekommen sind.
Was dazu gehörtWeniger anzeigen

Nationaler und internationaler Marktzugang, Aufbau direkter und indirekter Kanäle, Arbeit an den laufenden Vorgängen gemeinsam mit Ihrem Team: Qualifizierung, Argumentation gegen die real vorhandene Alternative, Verhandlungsvorbereitung, Abschluss. Mit der Hand am Deal, nicht am Konzeptpapier.

3

Steuerung und Übergabe

Ergebnis: Eine Vertriebsorganisation, die ohne externe Unterstützung weiterläuft. Das ist das Ende des Mandats, nicht sein Scheitern.
Was dazu gehörtWeniger anzeigen

Kennzahlen, die eine Aussage treffen, statt Aktivitätszählung: Pipeline-Qualität, Konversion je Stufe, Zykluszeit, Deckungsbeitrag je Segment. Dazu verankern wir die Arbeitsweise im Team: Playbooks, Qualifizierungsleitfaden, Reviewrhythmus.

Passt das zu Ihrer Lage? Sprechen wir darüber.

Zwei Formate. Der Unterschied liegt im Mandat.

Beides ist Vertriebsarbeit mit der Hand am Deal. Sie unterscheiden sich darin, ob Verantwortung für die Zahl mit übernommen wird, und das ist der teuerste Unterschied, wenn man ihn vorher nicht klärt.

Fractional Sales Management

Vertriebsführung auf Zeit. Steuerung, Forecast, Freigaben. Mit Verantwortung für die Zahl, in der Regel über drei bis sechs Monate.

  • Weisungsbefugnis im vereinbarten Rahmen
  • Laufendes Mandat mit definiertem Ende
  • Sinnvoll bei Vakanz, Umbau oder Anlauf

Fractional Sales Coaching

Eine Ebene darunter: Unterstützung punktuell dort, wo sie gebraucht wird: am kritischen Deal, im Key-Account-Gespräch, in der Arbeit mit einzelnen Vertriebsmitarbeitern.

  • Ohne Weisungsbefugnis, ohne dauerhaftes Mandat
  • Kurzer Vorlauf
  • Sinnvoll, wenn die Führung steht und die Praxis fehlt

Mehr zum Sales Coaching →

Zuschnitt, Dauer und Konditionen werden je Fall festgelegt. Ein einzelner kritischer Deal verlangt etwas anderes als ein Team über mehrere Monate und wird auch anders abgerechnet.

Dieselbe Disziplin aus sechs Positionen

B2B-Vertrieb seit 1986, nicht durchgehend in einer Rolle, sondern in wechselnden. Das ist der Grund, warum die Diagnose in einer Vertriebsorganisation meist schnell geht: Die Stelle, an der es klemmt, hat man selbst schon einmal besetzt.

Die sechs Stationen im EinzelnenWeniger anzeigen
Im Feld verkauftNixdorf, ab 1986Vertriebsassistent, dann Vertriebsbeauftragter für Industrie-Großkunden. Neukundengewinnung, Accountstrategien, und ab dem zweiten Jahr die Einarbeitung neuer Kollegen.
Ein Team geführtNixdorf, ab 1988Verkaufsgruppenleiter Business Systems. Verantwortung für Umsatz und Deckungsbeitrag, Ausbildung der Gruppe, internationale Projektverantwortung.
Einen Bereich aufgebautOracle, 1990–1997Vertriebsleitung für Handel, Banken, Versicherungen, Dienstleistung und Industrie. Aufbau eines neuen Vertriebsbereichs von null, Recruitment und Steuerung der Mannschaft, Neuentwicklung eines indirekten Kanals.
International gesteuertOracle Europe, ab 1995Vertriebsleitung Neue Medien für Europa, Mittleren Osten und Afrika, danach Branchenverantwortung Telekommunikation für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Integration eines EMEA-Teams in die deutsche Organisation.
Als Geschäftsführer verantwortetRealNetworks, 1998–2001Gründung und Aufbau der deutschen GmbH, verantwortlich für DACH, Osteuropa und den Mittleren Osten. Vertrieb, Marketing, Technik, Pre- und Postsales, Consulting: alle Funktionen selbst rekrutiert und geführt, in einer Phase mit Verdopplung des Geschäfts pro Jahr.
Von außen beraten und gecoacht3connected, seit 2001Aufbau und Umbau von Vertriebsstrukturen als Externer, Coaching vom Vertriebsjunior bis zur Führungsebene, und Mandate auf der Einkaufsseite, in denen dieselben Verfahren aus der Gegenrichtung zu sehen waren.
Zwei der Stationen waren US-Konzerne in ihrer aggressivsten europäischen Wachstumsphase. Was dort an Vertriebssystematik gearbeitet wurde (Qualifizierungsdisziplin, Forecast-Hygiene, Verhandlung mit einem Abschlussdatum im Kalender), ist bis heute die Grundlage der Playbooks, mit denen ich arbeite. Es ist auch der Grund, warum ich bei deutschen Mittelständlern selten über Fleiß spreche und fast immer über Auswahl.

Die Angaben stammen aus dem eigenen Lebenslauf. Zeugnisse und Referenzen können auf Anfrage nachgereicht werden.

Aus der Praxis

Zwei Mandate aus diesem Feld, anonymisiert, in der Sache konkret. Weitere Fälle stehen unter Referenzen.

Vertrieb · Logistik und Technik

Eine technische Neuentwicklung: vom fertigen Produkt zu den ersten Kunden

Ausgangslage: Eine technische Neuentwicklung ist fertig, aber ohne Markt, ohne Positionierung, ohne Kunden.

Vorgehen: Markteinführung von der Produktdefinition über die Marktrecherche bis zur Gewinnung und zum Abschluss der ersten internationalen Key Accounts.

Ergebnis: Begleitung bis zu einem wiederkehrenden, positiven Cashflow
Vertrieb · Hightech, Hard- und Software

Internationaler Markteintritt bis zur Serienfertigung

Ausgangslage: Ein Hightech-Hersteller will international skalieren. Der Zugang zu den entscheidenden Accounts fehlt.

Vorgehen: Positionierung, internationale Roadshows, Verhandlung und Abschluss der Key-Account-Verträge für Entwicklung und Serienfertigung.

Ergebnis: Initialaufträge für Entwicklung und Serienfertigung abgeschlossen

Ähnliche Ausgangslage? Sprechen wir darüber.

Wann das hier das falsche Format ist

Wenn die Frage größer ist als der Vertrieb

Ein Vertrieb, der nicht liefert, ist häufig das Symptom und nicht die Ursache. Die sitzt dann eine Ebene höher, im Angebot, in der Preislogik oder in einer Strategie, die im Haus unterschiedlich verstanden wird. Wer hier ansetzt, repariert an der falschen Stelle. Dann ist die Standortbestimmung der ehrlichere erste Schritt.

Wenn die Erwartung Kapazität ist

Beide Formate ersetzen keinen zusätzlichen Vertriebsmitarbeiter. Wer mehr Hände braucht, braucht Personal, nicht erfahrene Unterstützung auf Zeit.

Wenn dauerhaft jemand gebraucht wird

Bei einer dauerhaft besetzten Führungsrolle ist die Festanstellung das richtige Instrument. Vertretung auf Zeit ist für Vakanz, Umbau und Anlauf gedacht, nicht als Dauerzustand.

Der Vertrieb trägt. Trägt er auch ohne Sie?

Ein Vertrieb, der ohne den Inhaber läuft, ist genau das, was ein Käufer sucht. Wer einen Verkauf irgendwann in Betracht zieht, sollte früh wissen, was das Unternehmen für einen Käufer wertvoll macht.

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Sprechen wir über Ihren Vertrieb.

Ein Gespräch, in dem sich zeigt, ob eines der beiden Formate passt, oder ob die Frage woanders liegt.

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