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Phase 1 · Strategie und Repositionierung

Woher soll das Wachstum der nächsten fünf Jahre kommen?

Die meisten Inhaber können diese Frage beantworten. Die wenigsten können sie belegen. Wir arbeiten mit Geschäftsführern und Gesellschaftern an genau dieser Lücke. Nicht mit einem Foliensatz, sondern mit einer Repositionierung, die gerechnet ist, bevor sie beschlossen wird.

Wo Sie hier gelandet sind. Der Einstieg bei 3connected ist die Standortbestimmung: ein belegter Befund, wo Ihr Unternehmen wirklich steht. Diese Seite beschreibt eine der drei Phasen, die sich daraus ergeben können.

Sie ist bewusst ausführlich: Wer bis hierher liest, will wissen, wie gearbeitet wird, nicht, ob es sich lohnt weiterzulesen.

Wer arbeitet. Ich führe die Mandate selbst. Wo Kapazität oder Spezialwissen gebraucht wird, hole ich erfahrene Kollegen dazu. Sie erfahren vorher, wer das ist und warum. Wenn auf dieser Seite „wir“ steht, ist genau das gemeint.

In mehr als der Hälfte der Mandate, die diesen Weg gegangen sind, stand am Ende ein Unternehmensverkauf. Das ist keine buchbare Abfolge, sondern eine Beobachtung aus der eigenen Mandatshistorie.

Vier Sätze aus Erstgesprächen

Wenn Sie einen davon schon einmal gesagt haben, kennen Sie das Thema bereits.

„Unsere Strategie steht. Aufgeschrieben haben wir sie nie.“

Solange sie im Kopf des Inhabers liegt, kann sie niemand prüfen und niemand übernehmen. Und sie ist genau so belastbar wie die Erinnerung an das letzte Gespräch darüber.

„Wir wachsen. Ich weiß nur nicht mehr genau, womit wir eigentlich verdienen.“

Wachstum verdeckt Deckungsbeitragsprobleme zuverlässig, bis es aufhört. Die unangenehme Rechnung kommt später, dafür teurer.

„Diese eine Frage diskutieren wir jetzt im dritten Jahr.“

Meistens fehlt nicht das Argument, sondern die Zahl, an der sich die Diskussion entscheiden könnte. Ohne die wird aus einer Strategiefrage eine Geschmacksfrage, und die gewinnt derjenige mit der längsten Ausdauer.

„Der Markt hat sich gedreht. Unser Geschäftsmodell nicht.“

Das ist der Moment für eine Repositionierung. Nicht für eine Neuerfindung. Die brauchen deutlich weniger Unternehmen, als sie glauben.

Wovon ich ausgehe

These 1

Strategie ist eine Rechenaufgabe, keine Meinungsfrage.

Solange eine Option nicht durchgerechnet ist, streiten im Führungskreis Erfahrungen gegeneinander, und das kann man nicht entscheiden, nur aussitzen. Sobald dieselbe Option mit Umsatz, Kosten, Kapitalbindung und Zeitachse auf dem Tisch liegt, klärt sich vieles von allein. Oft nicht so, wie alle gedacht hatten.

These 2

Adjustments schlagen Neuerfindung.

Die meisten Repositionierungen, die ich begleitet habe, waren keine neuen Unternehmen. Es waren drei oder vier Verschiebungen: ein anderes Kundensegment im Zentrum, eine Leistung produktisiert statt individuell erbracht, ein Preismodell umgestellt, ein Geschäft aufgegeben. Wer gleich das große Rad dreht, verliert zwei Jahre und die Mannschaft.

These 3

Wer nur seine Branche kennt, hat nur die Optionen seiner Branche.

Die interessanten Geschäftsmodellmuster stammen fast nie aus dem eigenen Markt. Genau deshalb sitzt jemand mit am Tisch, der die Branche nicht seit dreißig Jahren kennt. Das ist kein Nachteil, sondern der Punkt.

Drei Stufen, drei Ergebnisse

Wir starten nicht mit einem Analyseprojekt, sondern mit einem Arbeitsgespräch. Nach der ersten Stufe wissen Sie, ob sich das Weitermachen lohnt, und wir auch.

1

Lagebild

Ergebnis: Ein gemeinsames Bild der Lage, meist ein unbequemeres als das, mit dem man hineingegangen ist. In Wochen, nicht in Quartalen.
Was dazu gehörtWeniger anzeigen

Eine pragmatische Analyse der Situation statt einer Vollerhebung: Geschäftsmodell, Marktstellung, Wettbewerb, Ertragsstruktur nach Segmenten, dazu Gespräche mit dem Führungskreis und, wo es passt, mit Kunden. Wir nutzen bewährte Analyseraster, arbeiten sie aber nicht ab. Wir suchen die zwei oder drei Stellen, an denen es wirklich klemmt.

2

Optionen und Reality Check

Ergebnis: Drei bis vier durchgerechnete Wege statt einer Meinung, jeder mit Risiko, Rendite und Wachstumspotenzial hinterlegt. Wo sich diese drei widersprechen, steht es dabei.
Was dazu gehörtWeniger anzeigen

Wir entwickeln mögliche Repositionierungen und prüfen sie doppelt. Extern über erfahrene Köpfe aus dem Netzwerk, die die jeweilige Frage aus der Praxis kennen. Intern über die harten Größen: Ressourcen, Investitionsbedarf, Grobkalkulation, Zeitachse. Jede Option wird in einem Planungsmodell durchgerechnet, das Ihre eigenen Zahlen abbildet, einschließlich der Frage, was passiert, wenn es schlechter läuft als geplant.

3

Entscheidung und Steuerbarkeit

Ergebnis: Eine Entscheidung, die im Führungskreis Bestand hat, weil die Rechnung dahinter offenliegt, und die man im Quartal noch nachvollziehen kann.
Was dazu gehörtWeniger anzeigen

Die gewählte Strategie wird so ausformuliert, dass man sie messen kann: Ziele mit Zahlen und Terminen, klare Verantwortlichkeiten, dazu ein Businessplan, den man neu durchrechnen kann, wenn sich Annahmen ändern. Auf Wunsch bauen wir daraus ein schlankes Controlling, das als Frühwarnsystem läuft.

Passt das zu Ihrer Lage? Sprechen wir darüber.

Aus der Praxis

Zwei Mandate aus diesem Feld, anonymisiert, in der Sache konkret. Weitere Fälle stehen unter Referenzen.

Strategie · Software, international

Eine Strategie neu definiert und für Investoren belastbar gemacht

Ausgangslage: Ein internationales Softwareunternehmen steht vor der Neuausrichtung. Die Wachstumsstory trägt nicht mehr.

Vorgehen: Orchestrierung der Strategie-Redefinition mit umfassender Businessplanung und Begleitung der internationalen Rollouts.

Ergebnis: Durchgerechnete Wachstumsperspektive von 250 %: Basis für Investorengespräche
Strategie · Turnaround · Bildung und Dienstleistung

Ein Turnaround, orchestriert bis zur schwarzen Null und darüber hinaus

Ausgangslage: Wirtschaftliche Schieflage, angespanntes Verhältnis zu den Gläubigern, unklare Perspektive.

Vorgehen: Orchestrierung des Turnarounds: Strategie, Planung, Organisation der Finanzen und aktive Gläubigerkommunikation.

Ergebnis: Profitabilität wiederhergestellt, bei gleichzeitigem Wachstum

Ähnliche Ausgangslage? Sprechen wir darüber.

Wann das hier das falsche Format ist

Wenn die Richtung feststeht und nur die Umsetzung fehlt

Dann ist die Strategiearbeit erledigt und die Frage liegt eine Phase weiter. Ein Strategieprozess, der eine bereits getroffene Entscheidung nachträglich begründet, kostet Zeit und schafft nichts.

Wenn die Zahlen nicht belastbar sind

Ohne eine Ertragsrechnung, die nach Segmenten auflöst, lässt sich keine Option durchrechnen. Dann ist das Aufräumen im Rechnungswesen der erste Schritt, nicht die Strategie.

Wenn im Gesellschafterkreis unklar ist, wohin es gehen soll

Unterschiedliche Ziele im Eigentümerkreis sind keine Strategiefrage, sondern eine Zielfindungsfrage. Sie gehört vorher geklärt, sonst wird jede noch so gute Option von der Seite ausgebremst, an der sie nie diskutiert wurde.

Die Strategie steht. Kommt sie im Markt an?

Eine Richtung zahlt sich erst aus, wenn der Vertrieb sie umsetzt: die richtigen Kunden, das passende Angebot, ein Abschluss mit Datum im Kalender. Wenn Ihre Frage dort liegt, geht es auf der Vertriebsseite weiter.

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Sprechen wir über Ihre Wachstumsfrage.

Ein Gespräch, in dem sich zeigt, ob die Frage tatsächlich hier liegt, oder eine Ebene davor.

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